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Osterspaziergang für den Frieden (Teil 2)



Der Act ermöglicht die Einrichtung von Sondermilitärtribunalen, die an Bananenrepubliken erinnern: Die Tribunale können Todesurteile verhängen, gegen die es keine Berufung gibt, in den Verfahren kann belastendes Material eingesetzt werden, das auf illegale Weise beschafft wurde. Entlastendes hingegen kann mit der Begründung der nationalen Sicherheit von den Tribunalen zurückgewiesen werden. Immigranten können zudem unbefristet in Haft genommen werden, weil sie Terroristen sein könnten, mehr als tausend seien zur Zeit ohne Kontakt zu Anwälten inhaftiert, beschrieb Ahlswede-Stefanik den rechtsstaatlichen Ausnahmezustand.

Sie forderte Solidarität mit der US-Friedensbewegung: »Sie werden verprügelt, sie werden verhaftet, ihre Daten werden festgehalten und sie machen weiter mit unglaublichem Mut«, zollte sie den Kriegsgegnern in ihrer Heimat Respekt.

Nach der Auftaktkundgebung spazierten die Friedensfreunde am IBZ-Friedenshaus vorbei zur britischen Kaserne an der Oldentruper Straße. Etwa achtzig von ihnen erreichten das Ziel. Nach einer kurzen Ansprache vor dem Kasernentor endete der diesjährige Bielefelder Ostermarsch. Zum Abschluss sangen die Marschierer noch den Evergreen der Friedensbewegung: »We shall overcome«.