Webwecker Bielefeld: Besucherrekord

Alle Erwartungen übertroffen: 60.669 Menschen sahen die Wehrmachtausstellung in Bielefeld



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Besucherrekord zwischen Berlin und Wien.
Einen unerwarteten Erfolg hatte die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941 - 1944", die nach 50 Ausstellungstagen gestern ihre Pforten im Historischen Museum in Bielefeld schloss. 60.669 Menschen haben die Ausstellung gesehen, die die konservativen Politiker im Rat der Stadt gar nicht gerne in Bielefeld gesehen hätten. Damit gab es in Bielefeld mehr BesucherInnen als zum Ausstellungsstart in Berlin. Ein unerwarteter Erfolg für den mutigen Träger-Verein, der die Ausstellung in Ostwestfalen möglich gemacht hat. Für das örtliche Kuratorium erklärte Prof. Dr. Helmut Skowronek : „Die große Besucherzahl dokumentiert, wie wichtig diese Ausstellung für Bielefeld war. Für viele Besucher gerade der älteren Generation war der Ausstellungsbesuch eine richtiggehende Befreiung, weil sie sich erstmals mit lange verschwiegenen Fakten auseinandersetzen konnten.“ An Spitzentagen hatten bis zu 2.200 BesucherInnen die Ausstellung gesehen. 35 Ausstellungsguides konnten in über 800 Führungen ca. 20.000 Menschen aller Altersgruppen durch die Ausstellung geleiten. Ab 9. April ist sie dann in Wien zu sehen.